Finanzierung

Apptronik wird humanoide Roboter produzieren und erhält 350 Mio. Dollar

Erste Unternehmen wie Mercedes-Benz und GXO Logistics setzen den Apptronik-Roboter “Apollo“ bereits in der Praxis ein. © Apptronik
Erste Unternehmen wie Mercedes-Benz und GXO Logistics setzen den Apptronik-Roboter “Apollo“ bereits in der Praxis ein. © Apptronik
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Das US-Unternehmen Apptronik ist eine Ausgründung der University of Texas. Seit 2013 wurde dort an humanoiden Robotern gearbeitet, bevor der Robotik-Sektor an Fahrt aufnahm. Nun hat Apptronik eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 350 Millionen Dollar abgeschlossen – auch Googles DeepMind und Nvidia sind daran beteiligt.

Apollo-Roboter “schnell auf den Markt bringen”

Das eingesammelte Kapital stammt von der Risikokapitalgesellschaft B Capital sowie von der Investmentgesellschaft Capital Factory unter Beteiligung von Google. Google ist nicht nur als Investor dabei, sondern auch an der Entwicklung beteiligt: Die DeepMind-Abteilung arbeitet an KI-Systemen für den zweibeinigen Roboter.

Durch die Finanzspritze sollen die Apollo-Roboter schneller zu intelligenten Maschinen für die Industrie ausgebaut werden. Das Unternehmen plant, in die Weiterentwicklung, die Forschung neuer humanoider Roboter und den Produktionsstart zu investieren, um die wachsende Industrienachfrage zu decken. Künstliche Intelligenz soll dabei die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Menschen in Arbeitsumgebungen ermöglichen.

In der Praxis im Einsatz

Insgesamt hat Apptronik bereits 15 Robotersysteme entwickelt, darunter den humanoiden NASA-Roboter Valkyrie. Darauf aufbauend begann die Entwicklung von Apollo, der die Vision einer nahtlosen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine verkörpert. Durch Partnerschaften mit Nvidia und Google DeepMind wird Apollo immer intelligenter und präziser.

Ambitionierte Pläne für die Massenproduktion

Mit der neuen Finanzierung durch B Capital und Capital Factory unter Beteiligung von Google steht Apptronik vor dem nächsten großen Schritt: der Massenproduktion von Apollo. Die Nachfrage aus verschiedenen Branchen sei laut CEO Jeff Cardenas bereits jetzt beachtlich. Als Anwendungsbereiche werden die Automobilindustrie, Logistik, aber auch die Altenpflege genannt.

Der Apollo-Roboter soll nicht nur funktional, sondern auch intuitiv bedienbar sein – man verfolge einen ganzheitlichen Ansatz, so Cardenas. Er sieht 2025 als entscheidendes Jahr für erste praktische Anwendungen, bevor ab 2026 die große Skalierung beginnt.

Apple forscht angeblich an humanoiden und nicht-humanoiden Robotern

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