Handelskrieg

Bitcoin fällt auf 82.000 Dollar, nachdem Trump EU mit Strafzöllen droht

AI-generieter Trump. © Trending Topics via Grok
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Seit dem Beginn der Woche dreht sich die Abwärts-Spirale für Kryptowährungen immer schneller. Auslöser dabei ist nicht primär der Bybit-Hack, bei dem 1,4 Mrd. Dollar durch nordkoreanische Angreifer entwendet wurden, sondern sind vielmehr Trumps Strafzölle, die die Handelswelt erschüttern und wieder steigende Inflation befürchten lassen.

So ist Bitcoin am Mittwoch Abend nach der Drohung von Trump, 25%-Zölle auf Importe aus der EU einzuführen, kurzzeitig sogar auf nur mehr 82.000 Dollar gefallen. Bitcoin liegt nach deutlichen Verlusten nunmehr etwa 21 Prozent unter dem Allzeithoch, das am Tag der Amtseinführung von Trump am 20. Jänner 2025 erreicht wurde.

Den anderen Kryptowährungen im Markt geht es nicht besser. Der gesamte Krypto-Markt hat innerhalb der vergangenen 30 Tage etwa 600 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt, das sind etwa 21 Prozent. Hart getroffen hat es neben Branchen-Größen wie XRP oder Solana vor allem viele Memecoins, die in den letzten Wochen und Monaten (nicht zuletzt auch wegen Trumps eigenem Memecoin) einen Hype erlebten. Hier die Verluste von Altcoins in den letzten 90 Tagen:

Strafzölle für Autos und „alle anderen Dinge“ aus der EU

Donald Trump hat in der ersten Kabinettssitzung seiner zweiten Amtszeit mit der Einführung von Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent auf Importe aus der Europäischen Union gedroht. Der US-Präsident äußerte sich dabei kritisch über die EU und kündigte an, dass die Zölle „im Allgemeinen“ für Autos und „alle anderen Dinge“ gelten würden. Bei der Sitzung war auch der Milliardär Elon Musk anwesend, den Trump mit dem Abbau von Staatsausgaben beauftragt hat.

Die Ankündigung weckt Befürchtungen vor einem umfassenden transatlantischen Handelskrieg, der sowohl die US-amerikanische als auch die europäische Wirtschaft belasten könnte. Die Europäische Kommission reagierte prompt und stellte ihrerseits eine „feste und sofortige Reaktion gegen ungerechtfertigte Handelsbarrieren“ in Aussicht. Der Euro verlor nach Trumps Äußerungen an Wert und fiel im frühen Londoner Handel um 0,2 Prozent auf 1,0467 Dollar.

Parallel dazu bereitet Trump auch Zölle in Höhe von 25 Prozent gegen die Nachbarländer Kanada und Mexiko vor. Mit diesen Maßnahmen will das Weiße Haus nach eigenen Angaben gegen illegale Einwanderung und den Schmuggel von Fentanyl über die Grenzen vorgehen. Obwohl Trump versprochen hatte, vom ersten Tag seiner zweiten Amtszeit an Zölle gegen diese Länder sowie China zu verhängen, sind bisher nur die Maßnahmen gegen Peking in Kraft getreten.

Wie berichtet war zuletzt am Krypto-Markt als auch bei Aktien zu sehen, dass die starken Zugewinne seit der Trump-Wiederwahl am 5. November 2024 wieder größtenteils weggeschmolzen sind. Den vollmundigen Ankündigungen Trumps als selbst ernannter „Krypto-Präsident“ sind seiner aggressiven Handelspolitik gewichen, die Teuerungen und gebremste Investitionslaune befürchten lassen.

Krypto-Markt crasht, während „Trump Trade“ die Luft ausgeht

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