Instahelp: Drei-Kunden bekommen günstigere psychologische Online-Beratung

Das Grazer Startup Instahelp hat mit dem Mobilfunker Drei einen neuen, großen Kooperationspartner gefunden. Im Rahmen einer gemeinsamen Marketing-Aktion bekommen Drei-Kunden bis 15. Dezember einen Rabatt von 20 Euro auf die Erstberatung, die dann nur mehr mit 29 statt mit 49 Euro zu Buche schlägt. Via Computer oder Smartphone kann man sich bei Instahelp mit erfahrenen Psychologen verbinden, um online Gespräche zu führen. Zukünftig sollen die Beratungsleistungen auch direkt über die Handy- oder Internetrechnung bezahlt werden können.
Anfang des Jahres hat sich Instahelp rund um CEO Bernadette Frech ein Investment in Millionenhöhe geholt. Investiert haben damals die Runtastic-Gründer (8eyes), die Instahelp-Mutter Up To Eleven und die Up To Eleven-Gesellschaftern Toto Wolff und René Berger über deren Beteiligungsgesellschaft. Die psychologische Online-Beratung startete 2015 in Österreich und ist mittlerweile in fünf europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und UK) verfügbar. Regulär bezahlt man 49 Euro für 40 bzw. 69 Euro für 60 Minuten.
Bis dato haben sich rund 37.000 Privatpersonen via Instahelp in Videochats mit Psychologen ausgetauscht. Außerdem gibt es Partnerschaften mit Unternehmen wie trivago, Lidl oder Renault. Diese bieten die Instahelp-Dienste insgesamt rund 22.000 Mitarbeitern im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kostenlos und anonym an.
In Österreich ist dabei online nur die Beratung erlaubt. Sollte ein Krankheitsbild erkannt werden, leitet Instahelp den Nutzer an einen Psychologen vor Ort weiter. In Ausnahmefällen (etwa wenn ein Nutzer mit Selbstmord droht), kann auch die Polizei alarmiert werden.