Finanzierung

Scoop: Prewave erhält Investment von Volvo und Family Office des Rolex-Gründers

Lisa Smith und Harald Nitschinger von Prewave. © Prewave
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Das Wiener Scale-up Prewave der Gründer Lisa Smith und Harald Nitschinger hat eine weitere Finanzierungsrunde gemacht, frisches Kapital kommt unter anderem vom schwedischen Autohersteller Volvo, der wiederum mehrheitlich dem chinesischen Geely-Konzern gehört. Schon bisher sind es mehrere Autokonzerne, die die Prewave-Software dazu nutzen, um ihre Lieferketten für Nachhaltigkeitsberichte zu tracken.

An der Kapitalerhöhung haben Speedinvest aus Wien, ISAI Cap Venture von Capgemini aus Frankreich, Volvo Group Venture Capital und Perpetual (Family Office des Rolex-Gründers Hans Wilsdorf aus München) teilgenommen. Wie viel frisches Kapital in das Wiener Scale-up investiert wurde, ist bisher nicht bekannt. Insgesamt hat Prewave mittlerweile knapp 100 Mio. Euro an Risikokapital aufgenommen.

Die letzte große Finanzierungsrunde von Prewave fand im Juni 2024 statt, damals haben Hedosophia aus Großbritannien und die Bestandsinvestoren Creandum, Ventech, Kompas, Speedinvest und Working Capital Fund 63 Mio. Euro investiert. Damals wurde das Stammkapital um etwa 25% erhöht, diesmal liegt die Erhöhung aber bei etwa 4% – ein Indiz dafür, dass es sich um eine Erweiterung der Series B von 2024 handelt. Die Höhe des Investments ist diesmal nicht bekannt.

Mehrere Autohersteller bereits als Kunden

Prewave zählt für seine Software etwa Volkswagen, Audi, Ferrari, Kärcher, Lufthansa oder Hilti zu seiner Kundschaft, hat sich also auf die großen Unternehmen, die Lieferketten-Tracking brauchen, fokussiert. Das Wiener Unternehmen ist damit nicht so stark von der neuen Omnibus-Regelung der EU betroffen wie viele andere Unternehmen im Bereich Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), die auf kleinere Unternehmen fokussieren.

Denn die neuen Omnibus-Regeln sehen vor, dass die Anzahl der berichtspflichtigen Unternehmen drastisch um satte 80% verringert wurde. Durch eine Anhebung der Schwellenwerte sind nur mehr Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (statt bisher 250) und einem Umsatz von über 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme über 25 Millionen Euro berichtspflichtig (mehr dazu hier). Die EU-Kommission will damit die Bürokratie für kleinere Unternehmen verringern.

Für Prewave hat sich das Wachstum nicht verlangsamt. Zählte das Unternehmen im Oktober noch rund 210 Mitarbeiter:innen, so sind es heute laut Gründerin Smith über 250 Leute. Diese Woche wurde eine neue Webseite gelauncht, die Prewave im eleganten Schwarz-Grün präsentiert.

Prewave: Wiener Lieferketten-Scale-up holt 63 Millionen Euro

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